Shop-in-Shop

Definition & Bedeutung

Ein kleiner Laden für eine Marke im größeren Geschäft – im stationären Handel ist das Konzept bekannt als „Store-in-Store“. Doch auch im eCommerce ist es möglich, dort wird es „Shop-in-Shop“ genannt.

Wie funktioniert Shop-in-Shop?

Innerhalb des Shops wird ein besonderer Bereich bereitgestellt, in dem nur die Produkte eines Herstellers oder einer Marke zu finden sind. Diesen Bereich können Hersteller für ihr besonderes Branding nutzen, zum Beispiel um ihre Herstellverfahren, Werte oder besonderen Konditionen zu präsentieren.

Technisch ist dieses Konzept einfach umzusetzen: Innerhalb des PIM-Systems bleiben die Produktdaten die gleichen, sie werden nur auf einer gesonderten Seite angezeigt. Für diese sind unter Umständen noch zusätzliche Content-Blöcke, oder ein geändertes Design notwendig. Das hängt von der individuellen Umsetzung des Shop-in-Shop ab.

Wofür braucht man Shop-in-Shop?

Shop-in-Shop ist eine gute Möglichkeit für einen Marktplatz oder Händler, einem Hersteller oder einer Marke ein exklusives Branding zu ermöglichen. Somit können diese ihre Produkte individueller darstellen, ohne dass die Produkte der Konkurrenz zu sehen sind. Für den Hersteller bedeutet das erhöhte Kundenbindung und mehr Käufe.

Die Gründe dafür, besonderen Produkten eine exklusive Verkaufsfläche anzubieten sind vielfältig. Shop-in-Shop kann als eine Form von Retail Media genutzt werden, also eine besondere Werbefläche, mit der eine höhere Sichtbarkeit und Auffindbarkeit, entsprechend mehr Umsatz versprochen wird. Das gilt insbesondere für große Marktplätze wie Amazon. Kleinere Shops oder Marktplätze können durch bekannte oder beliebte Marken einen höheren Traffic für ihre gesamte Plattform erzeugen. Shop-in-Shop kann also auch als Geschäftsmodell genutzt werden, in dem anderen Marken die Fläche im eigenen Shop geboten wird.