Composable Commerce

Definition & Bedeutung

Commerce Lösungen nach dem Bausteinsystem: Composable Commerce

Composable Commerce bedeutet verschiedene Services und Systeme zu verknüpfen, um den eigenen Shop genau so zu gestalten, wie man es möchte – sowohl das Backend, als auch das Frontend.

Wie funktioniert Composable Commerce?

Composable Commerce funktioniert, ähnlich wie Headless Commerce, indem das Frontend und Backend eines Shops entkoppelt werden. Beim Headless Commerce bedeutet das allerdings, dass das Backend noch ein „Stück“ sein kann, in dem ERP, PIM, Analytics und weitere Komponenten eingebaut sind. Man spricht von Composable Commerce, wenn alle Services einzeln ausgewählt werden können. Wichtig ist dabei, dass Kompatibilität zwischen den Systemen sichergestellt wird. Konnektoren, Schnittstellen und APIs werden noch wichtiger, als sie es beim Headless-Ansatz sowieso schon sind.

In der Form von „Packaged Business Components“ (PBCs) werden verschiedene Microservices zusammengefasst. Das ermöglicht, weiterhin mehrere Services zugleich zu bekommen, die z.B. gut miteinander funktionieren, anstatt alle einzeln heraussuchen zu müssen – das nennt man dann „best-of-breed“! Die Flexibilität von Composable Commerce ist weiterhin gegeben, kostet aber keinen Extra-Aufwand.

Was ist das Besondere an Composable Commerce?

Composable Commerce hat all die Vorteile von Headless Commerce – Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und -geschwindigkeit. Dazu kommt allerdings die Möglichkeit, alle Komponenten einzeln auszusuchen. Als Shop-Betreiber kann man, „best-of-breed“, sich genau die verschiedenen Services von genau den Anbietern aussuchen, die den eigenen Usecase am besten erfüllen. Composable Commerce ist den Nächsten Schritt weiter in Richtung customizability!

Schaufensterpuppe ohne Kopf: Headless Commerce