API-First

Definition & Bedeutung

Systeme, Komponenten und Services einfach austauschen bzw. zusammenbauen zu können, ohne großen Aufwand oder Kosten – das ermöglicht ein API-first Ansatz.

Wenn Anwendungen API-first erstellt werden, wird sichergestellt, dass sie in andere Systeme integriert werden können, mit anderen Anwendungen kommunizieren können und kompatibel miteinander sind. Anwendungen zu integrieren, sorgt für weniger Aufwand und Kosten bei mehr Produktivität.

Wie funktioniert API-first Architektur?

Schon beim Erstellen der Anwendungen muss der API-first Ansatz beachtet werden – es muss eine konsequente Ausrichtung auf performante APIs geben. Das bedeutet, dass zuerst festgelegt wird, wie sich die API verhalten soll und welche Anforderungen sie erfüllen soll, bevor überhaupt die erste Zeile Code geschrieben wird. Die API wird mit Fokus auf die Endanwender entwickelt, und zwar so, dass sie gerne genutzt wird. Dazu gehört eine gute Struktur, wie standardisiert und einfach die Datenabfrage funktioniert sowie eine gute Dokumentation.

Wofür braucht man API-first?

API-first ist überall dort wichtig, wo Flexibilität und Kompatibilität im Vordergrund stehen. Im eCommerce wird dieser Ansatz also genutzt, um Headless Commerce oder Composable Commerce zu ermöglichen. Ein Shop, dessen Frontend mit einem ERP, einem PIM und Analytics von verschiedenen Anbietern funktionieren soll, gelingt am besten mit API-first Anwendungen. Damit wird auch möglich gemacht, einzelne Anwendungen einfach zu ersetzen, wenn man als Shop-Betreiber nicht zufrieden mit ihnen ist. Der API-first Ansatz reduziert die Kosten und das Risiko beim Austausch oder Ausfall, sorgt für schnellere Time-To-Market und erlaubt das parallele Entwickeln an verschiedenen Komponenten.

Was sind die Vorteile von API-first?

  • Anpassbarkeit eines Shops dank verschiedener Komponenten im Baukastensystem
  • Paralleles Entwickeln an Frontend und Backend
  • Schnellere Time-to-Market dank weniger Aufwand und der Möglichkeit zum Wiederverwenden von Komponenten
  • Weniger Probleme bei Ausfall, da nur einzelne Komponenten betroffen sind
  • Weniger Kosten und weniger Aufwand